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Wir freuen uns über Dein Interesse und wünschen Dir viel Spaß beim Stöbern!
 
 
 

Bundesjugendkonferenz in Berlin

Bundesjugendkonferenz

 

Vom 5.-8. Mai 2016 fand in der Bundesgeschäftsstelle des SoVD in Berlin die Bundesjugendkonferenz statt. Die Delegierten waren zusammenzukommen um unter dem Motto „SoVD-Jugend für eine bunte Gesellschaft“ zu diskutieren.   Nach der Eröffnung durch den Bundesjugendvorsitzenden Sönke Franz sprach SoVD –Präsident Adolf Bauer das Grußwort, in dem er die Bedeutung von Teilhabe von Menschen mit Behinderung betonte. In diesem Zusammenhang hatten die Delegierten und Gäste die Möglichkeit an 8 Workshops teilzunehmen.
 
Inhaltlich wurden die Workshops auf Alltagssituationen gestützt, bei denen es zu gewissen Einschränkungen kommen kann. Hierzu konnten die Teilnehmer eigene Erfahrungen und Sichtweisen austauschen. Die Ergebnisse wurden von den einzelnen Gruppen vorgestellt und ausgewertet.
 
  Der Hauptbestandteil der Bundesjugendkonferenz war die Verabschiedung zahlreicher sozialpolitischer Anträge. Inhalthaltich wurden die Anträge nach folgenden Themengebieten beschlossen:  
 
-       Barrierefreiheit
-       Inklusion
-       Kinderrechte
-       Assistenz
-       Asylpolitik  
 
Insgesamt wurden auf der Grundlage der Empfehlungen der Antragskommission vom 09. April 2016 auf der Bundesjugendkonferenz vierundzwanzig sozialpolitische Anträge beschlossen.   Neben den sozialpolitischen Anträgen erarbeitete das Bundesjugendreferat eine Jugendpolitische Resolution zum Thema „SoVD-Jugend für eine bunte Gesellschaft“, die mit Mehrheit von den Delegierten der Bundesjugendkonferenz beschlossen wurde.  
 
Ein weiterer Kernbestandteil der Konferenz war die Wahl einer neuen Beisitzerin bzw. eines neuen Besitzers für den Bundesjugendvorstand. Als neues Mitglied wurde Theresa Hartmann aus Niedersachsen als Beisitzerin bestätigt.  
 
Neben all diesen inhaltlich und sozialpolitisch schwergewichtigen Themen gab an dem Konferenzwochenende ein ausgeprägtes kulturelles Unterhaltungsprogramm für die Delegierten und Gäste. Eine Berliner Stadtrundfahrt gehörte ebenso dazu, genau wie ein Grillbesuch im Restaurant „Ännchen von Tharau“. Eine Abschlussparty bildete am Sonnabend den stimmungsvollen und krönenden Anschluss der diesjährigen Bundesjugendkonferenz.
 
 
 
 
 

Standpunkt der SoVD-Jugend: Kinderrechte ins Grundgesetz

 
Der folgenden Antrag wurde von den Delegierten der diesjährigen Bundesjugendkonferenz beschlossen:

Bisher gibt es in der Bundesrepublik Deutschland keine unabhängige Instanz,
die Beschwerden bei Kinderrechtsverletzungen entgegennimmt und prüft und
rechtsverbindlich entscheiden kann. Die Bundesrepublik Deutschland
ratifizierte (beschloss) zwar 1992 die UN-Kinderrechtskonvention, dies
geschah aber unter dem Vorbehalt, dass die UN-Kinderrechtskonvention nicht
konsequent umgesetzt wurde (Vorbehaltserklärung). Die Vorbehaltserklärung
wurde erst 2010 nach Beschluss des Bundesrates aufgehoben. Zudem sind
Kinderrechte bei Verstößen gegen die UN-KRK Kinderrechtskonvention nicht
einklagbar. Dies wäre bei Aufnahme der Kinderschutzrechte in das
Grundgesetz bei Verstößen möglich. Auch hinsichtlich der demografischen
Entwicklung in der Bundesrepublik Deutschland und den damit verbundenen
unterschiedlichen Interessenslagen, wäre eine Aufnahme der Kinderrechte in
das Grundgesetz ein wichtiges Signal. Kinderrechte wären nicht durch
gesellschaftliche Veränderungen einschränkbar.
 
 
 
 

 

Standpunkt der SoVD-Jugend: Wir fordern barrierefreie Taxen und Mietwagen

 
Der folgenden Antrag aus Niedersachsen wurde von den Delegierten der diesjährigen Bundesjugendkonferenz beschlossen:


Kurzfristig behindertengerechte Fahrzeuge zu bekommen, ist sogar in den niedersächsischen Großstädten nahezu unmöglich. In Hannover muss ein barrierefreies Taxi 24 Stunden vor Nutzung bestellt werden. Spontane Taxifahrten sind für Rollstuhlfahrer somit nicht möglich.
Auch in Braunschweig, Oldenburg, Osnabrück, Wolfsburg und Göttingen, den anderen Städten in Niedersachsen mit mehr als 100.000 Einwohnern, sieht es nicht besser aus.
Es muss zur vollständigen Teilhabe an der Gesellschaft, wie es durch die UN-Behindertenrechtskonvention seit 2009 geltendes Recht ist, möglich sein, auch sehr kurzfristig barrierefreie Fahrzeuge zu bekommen. Dieses Recht wird von den Taxi-Zentralen aber als freiwilliger Zusatzservice interpretiert und mit der Begründung zu hoher Kosten abgelehnt. Dabei wären solche Fahrzeuge auch für ältere Menschen mit Gehhilfen, junge Familien mit Kinderwagen oder erschöpfte Radfahrer sehr praktisch, sodass diese speziellen Fahrzeuge sich schnell amortisieren sollten.
Da in der Vergangenheit Verhandlungen mit Taxi- und Mietwagenunternehmen gescheitert sind, ist nun eine gesetzliche Regelung und finanzielle Förderung für den barrierefreien Umbau von Fahrzeugen dringend erforderlich. 
Auch das schon bestehende Recht auf anstandslose Mitnahme eines Assistenzhundes wird zu oft abgetan und der potenzielle Fahrgast einfach „im Regen stehen gelassen“. Auch hier besteht dringend Bedarf, dass die Politik drastischer auf Taxiunternehmen einwirkt.

 
 
 

 

 

 

Was heißt „secours popularie“?

 
Sprichst du Französich? Nein? Trotzdem lohnt es sich, im Jahr der Europawahl mal den Blick über die Landesgrenzen zu werfen. Denn Sozialverbände gibt es auch in Frankreich. Der Secours Poulaire Francais ist eine französische Organisation, die mit dem Sozialverband Deutschland (SoVD) vergleichbar ist. Ähnlich wie beim SoVD begann die Geschichte des  Secours Poulaire Francais im frühen zwanzigsten Jahrhundert. Da es aber auch in Frankreich zu schrecklichen Verfolgungen kam, konnte auch der Secours Poulaire Francais erst nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1945 wiedergegründet werden. Seitdem setzen sich die Mitglieder für soziale Inklusion und wohltätige Zwecke in Frankreich, aber auch in anderen Ländern ein. Und auch die Jugendarbeit spielt für den Secours Poulaire Francais eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund kam es im letzten Jahr zu einem internationalen Jugendtreffen in Paris, an dem auch der Vorsitzende der SoVD-Jugend teilnahm. Wir hoffen, dass sich die internationale Zusammenarbeit auf Ebene der Jugendarbeit in den nächsten Jahren weiter ausbauen lässt, und wir viel von einander lernen. Übrigens: „secours popularie“ heißt frei übersetzt so viel wie „soziale Sicherheit“. Die englischsprachige Seite des Secours Poulaire Francais findest du hier: english.secourspopulaire.fr/actions_world_en.0.html
 
 
 

Die erste eigene Wohnung

 
Die erste eigene Wohnung ist immer etwas Besonderes. Dies gilt natürlich umso mehr für Menschen mit einer körperlichen Behinderung.
 
Muss man doch erst einmal eine Wohnung finden, die den eigenen barrierefreien Ansprüchen genügt. So stellen sich Fragen über Fragen:
  • Befindet sich im Haus ein Fahrstuhl, falls man in einem höheren Stockwerk die Wohnung beziehen möchte?
  • Erfüllt die Wohnung die Ansprüche der  DIN-Norm 18025, die die Gestaltung der Räumlichkeiten klar beschreibt, gerade was die erforderlichen (barrierefreien) Raummaße anbelangt?
  • Bin ich vielleicht noch in der Lage, einige Treppenstufen zu bewältigen?
Tatsächlich ist es immer noch nicht einfach, eine Wohnung zu finden, die den eigenen Ansprüchen genügt. Dies gilt umso mehr, wenn man mit körperlichen Einschränkungen verbunden ist.
 
Eine gute Hilfe hierfür bietet z.B. die Internetseite www.online-wohn-beratung.de . Über einen Fragebogen kann man sich über Wohnungen beraten lassen, die den eigenen Ansprüchen gerecht werden. Auch Fragen zur Finanzierung durch Fördermittel kann man sich hier beantworten lassen.
 
Die Seite wendet sich zwar an ältere Menschen, da Senioren häufiger besondere Ansprüche haben. Aber auch für junge Leute eignet sich die Seite. Besonders gefallen hat uns der 3D-Online-Badplaner.
 
Eine Hilfestellung, die einige Hürden nehmen kann....
 
 
 
 

So macht Kennenlernen Spaß: Bericht vom Kennenlernseminar der SoVD-Jugend in Berlin

 
Jugendliche aus ganz Deutschland trafen sich vom 7. bis 9 Juni in Berlin, um die Aktivitäten der SoVD-Jugend kennenzulernen. Für gute Laune sorgte nicht nur das traumhafte Wetter, sondern auch eine angeregte Diskussion und das Gruppenspiel „Das fliegende Ei“.
 
Am 07.06.2013 trafen rund 30 Jugendliche zwischen 16 und 18 Uhr  im Hotel „MitMensch“ in Berlin ein. Nach der Zimmerverteilung und  einer erfrischenden Dusche (Das Termometer zeigte ca. 30 Grad), ging es um 19 Uhr zum Abendessen in das hauseigene Restaurant.  Bei  wunderbar warmen Temperaturen auf der Terrasse fiel das erste Kennenlernen nicht schwer.

 
Am nächsten Tag brachte der Reisebus die Jugendlichen nach dem Frühstück  zur  Bundesgeschäftsstelle in die Berliner Innenstadt.  Ein straffes Programm ermöglichte es der bunt gemischten Truppe, sich innerhalb kürzester Zeit besser kennenzulernen und nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es  auch schon in die Gruppenarbeiten.  Es wurden diverse jugendrelevante Themen bearbeitet, wie Zukunftswünsche und „Gesünder leben“.
 
Nach der Vorstellung der erarbeiteten Ergebnisse,  folgte das Mittagessen im Restaurant „Ännnchen von Tharau“. Gestärkt ging es anschließend weiter  mit dem Spiel „Das fliegende Ei“. Dabei mussten drei Gruppen jeweils ein rohes Ei so verpacken, dass es den Sturz aus dem 2. Stock überlebt. Erstmals in der Geschichte der SoVD-Jugendarbeit schafften es alle,  das Ei heil aus dem 2 .Stock zu werfen- zur Freude aller beteiligten Gruppen.
 
Nach einem  Eisbecher in der warmen Sonnedirekt an der Spree begann das Freizeitprogramm. Wer mochte, konnte sich im Hotel ausruhen oder in  Berlin umsehen. Viele nahmen das Angebot wahr, die aufregende Innenstadt Berlins zu erkunden.
 
Am Abend gab es dann ein „ Kalt-Warmes Buffet.“ Im Anschluss ging es dann zur Party mit Karaoke, bei der sich einige der Gruppe musikalisch austoben konnten.  Der Spaßfaktor der Gruppe war garantiert, und so trafen die letzten Teilnehmer erst  gegen 1 Uhr nachts im Hotel ein.

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück hieß es dann leider Koffer packen und Zimmer räumen. Um 9.30 Uhr trafen sich noch einmal alle auf der Terrasse des Hotels um eine Abschlussrunde abzuhalten, Adressen auszutauschen und um  die letzten Fotos zu schießen. Es wurde noch einmal besprochen, was gefallen und was nicht gefallen hat, dann hieß es auch schon Abschied nehmen von neuen Freunden und der Heimweg wurde angetreten.

Fazit eines neuen Freundes der SoVD-Jugend:„Es war ein sehr schönes Wochenende bei traumhaftem Wetter in Berlin. Ich persönlich freue mich jetzt schon auf das nächste Treffen und hoffe, dass viele Jugendliche wieder den Weg dorthin finden werden“.
 
 
 
 
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